Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 24.10.2019

Zur heutigen zweiten Beratung des Antrages der AfD-Fraktion zum Schutz von Frauen, die in sogenannten „Lovemobilen“ arbeiten (Drucksache 18/3264). Darin fordert die AfD unter anderem, die Einführung von Notfallknöpfen in den Fahrzeugen sowie – als Mindestanforderung – die Ausrüstung mit fließend Wasser und einer Heizung.

Dazu der sozial- und gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion Stephan Bothe: „Ich begrüße es außerordentlich, dass die Landesregierung mittels Erlass eine Forderung aus unserem Antrag übernommen hat und Notfallknöpfe in Lovemobilen zukünftig vorschreiben wird. Dennoch greift die Initiative der Landesregierung viel zu kurz, denn eine vernünftige hygienische Ausstattung wird nicht vorgeschrieben. Die gesundheitlichen Risiken bleiben bestehen. Gleichzeitig wird die Zahl der Lovemobile rapide zunehmen, denn die unzureichend ausgestatteten Fahrzeuge verursachen nur geringe Kosten – dies alles zum Nachteil der meist ausländischen Sexarbeiterinnen. Wir als AfD-Fraktion sehen die Würde und die Sicherheit dieser Frauen massiv bedroht und fordern deshalb ein energisches Gegensteuern in diesem Bereich.“

Für Rückfragen steht Ihnen unser Pressesprecher unter 0176/12300337 beziehungsweise 0511/3030-3525 oder frank.horns@lt.niedersachsen.de zur Verfügung.

V.i.S.d.P.: Stephan Bothe (MdL), Hannah-Arendt-Platz 1; 30159 Hannover