Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 09.09.2020

Deutschlands Automobilindustrie mit ihren 823 000 Beschäftigten steht auf der Kippe, und der jüngste Autogipfel mit Angela Merkel brachte kaum nennenswerte Ergebnisse. Teilnehmer Stephan Weil gesteht ein: „Die ganz unmittelbar anstehenden Herausforderungen sind jedoch weiter offen: Schlüsselprobleme insbesondere für viele Zulieferer sind aktuell die Folgen von Corona und ein anhaltender Absatzeinbruch.“

Dazu der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag Stefan Henze: „Kaum demonstrieren keine Fridays-For-Future-Kids jeden Freitag unter seinem Bürofenster übernimmt Ministerpräsident Weil die Forderungen der AfD und somit des gesunden Menschenverstandes. Ja, auch Autos, die ein Verbrennungsmotor – umweltschonend und zuverlässig – vorantreibt, brauchen jetzt staatliche Hilfen. Dabei darf aber nicht vergessen werden: Die Regierenden sind es, die den Ausstieg aus der Verbrennertechnologie durchsetzen wollen. Sie haben die entsprechenden strangulierenden Rahmenbedingungen geschaffen und den künstlichen Hype um die E-Mobilität angefacht. So wurde die Autoindustrie schon vor der Krise schwer geschädigt. Die Corona -Maßnahmen wirken nun als Brandbeschleuniger. Die Einsicht, dass der Autoindustrie ein irreparabler Motorschaden droht, dämmert Weil jetzt, wo die Wahlen näherrücken. Er möchte mit den Stimmen der Beschäftigten aus der Automobilindustrie wiedergewählt werden. Das klappt aber nur, wenn es bis dahin in dieser Branche nicht zu Massenentlassungen gekommen ist! Fazit: Stephan Weil ist politisch so beweglich, dass man sich fragt ob er ein Rückgrat besitzt.“

Für Rückfragen steht Ihnen unser Pressesprecher unter 0176/12300337 beziehungsweise 0511/3030-3525 oder frank.horns@lt.niedersachsen.de zur Verfügung.

V.i.S.d.P.: Stefan Henze (MdL), Hannah-Arendt-Platz 1; 30159 Hannover