Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 10.09.2020

Nachdem Teile des Migrantenlagers Moria auf der griechischen Insel Lesbos durch Brände zerstört wurden, sprechen sich Ministerpräsident Weil und Innenminister Pistorius dafür aus, einen Teil der Bewohner in Niedersachsen aufzunehmen.

Dazu der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag Jens Ahrends: „Die vom Feuer betroffenen Migranten werden vor Ort in Zelten und Notunterkünften so gut wie möglich versorgt. Zur weiteren Unterstützung sollte Deutschland schnell Hilfsgüter wie Zelte und Decken nach Lesbos senden. Die Aufnahme eines Teils der Migranten in Niedersachsen, wie Weil und Pistorius wünschen, lehnen wir ab. Ebenso wenig sollten sie anderswo in Deutschland unterkommen. Es besteht der begründete Verdacht, dass zumindest Teile der Migranten die Brände selber gelegt haben. Auch wurden die Löscharbeiten behindert. Dabei sollen die Bewohner des Lagers ‚Bye, bye Moria‘ gesungen haben.

Es ist anzunehmen, dass Moria in wenigen Wochen wieder voller Menschen ist. Wenn wir das Signal senden, wer zündelt, erreicht sein Ziel, wäre das völlig falsch. Deutschland darf sich nicht erpressen lassen! Wir sollten uns ein Beispiel an Österreich nehmen. Auch von dort heißt es ‚Hilfe vor Ort, aber keine Aufnahme‘, denn sonst würde eine fatale Kettenreaktion in Gang gesetzt!“

Für Rückfragen steht Ihnen unser Pressesprecher unter 0176/12300337 beziehungsweise 0511/3030-3525 oder frank.horns@lt.niedersachsen.de zur Verfügung.

V.i.S.d.P.: Jens Ahrends (MdL), Hannah-Arendt-Platz 1; 30159 Hannover