Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 04.08.2020

Am Wochenende gingen in Berlin tausende gegen die Corona-Zwangsmaßnahmen auf die Straße. Nun wird versucht, ihren Protest kleinzureden und ins lächerliche zu ziehen. Schon sind Einschränkungen der Versammlungsfreiheit und harte Strafen im Gespräch.

Dazu die Vorsitzende der AfD-Fraktion im niedersächsischen Landtag Dana Guth: „Diese Doppelmoral ist einfach nur unerträglich: Maskenlos und eng gedrängt zogen Anfang Juni zehntausende Black-Lives-Matter-Demonstranten durch deutsche Städte. Führende Politiker und viele Medienvertreter fanden es herrlich und bejubelten nahezu kritiklos die Aktion. Hass, Beschimpfungen und Drohungen haben sie jetzt für jene übrig, die am Wochenende in Berlin auf die Straße gingen. Wer den Deutschen pauschal Rassismus unterstellt, macht alles richtig. Wer die fatale Corona-Politik der Regierung kritisiert, ist ein „Covidiot“, der Pest und Cholera über das Land bringt. Dabei ist es genau andersherum: Die echten „Covidioten“ sind jene, die glauben, wer für die richtige Sache demonstriert sei gegen das Virus immun. Wer dagegen die zahllosen Ungereimtheiten und Widersprüche rund um die Pandemie registriert und sich ein eigenes Bild macht, ist kein Wirrkopf, sondern ein aufmerksamer Bürger. Wer dann auf die Straße geht, weil er seine Freiheit, die Bildung seiner Kinder und sein wirtschaftliches Auskommen durch die Corona-Zwangsmaßnahmen der Regierenden akut bedroht sieht, hat dazu allen Grund und jeden Respekt verdient. In Zeiten, in denen es längst nicht mehr selbstverständlich ist, die eigene Meinung frei zu äußern, zeigt er Mut – und Gesicht!“

Für Rückfragen steht Ihnen unser Pressesprecher unter 0176/12300337 beziehungsweise 0511/3030-3525 oder frank.horns@lt.niedersachsen.de zur Verfügung.

V.i.S.d.P.: Dana Guth (MdL) Hannah-Arendt-Platz 1; 30159 Hannover