Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 09.06.2020

Niedersächsische Ärzte schlagen Alarm: In einer gemeinsamen Erklärung beschreiben sie die gesundheitlichen Folgeschäden durch die Corona-Zwangsmaßnahmen und fordern eine schnelle und umfassende Lockerung. Häufen tun sich, so die Mediziner, Hauterkrankungen in Form von Ekzemen und Ausschlägen im Gesicht, wegen übertriebener Hygienemaßnahmen und dem Tragen von Mund- und Nasenbedeckungen. Kinder würden in ihrer motorischen Entwicklung zurückbleiben, Senioren zunehmend immobil mangels Möglichkeiten zu Sport und Training. Chronische Krankheiten wie Diabetes verschlechtern sich. Depressionserkrankungen nehmen zu ebenso die Selbstmorde aufgrund von Zukunftsängsten, Isolation und Ungewissheit. Weiter heißt es: Es herrsche Verzweiflung bei Sterbenden und deren Angehörigen, die sich oft in der Sterbephase nicht verabschieden könnten. Die ostfriesischen Ärzte in ihrer Erklärung: „Eine Mutter nimmt ihr krankes Kind selbstverständlich in den Arm und tröstet es. Auch einem kranken Erwachsenen tut Empathie, Pflege durch körperliche Berührung und Nähe gut. Stattdessen grenzen wir aus und behandeln unsere Patienten, als ob sie die Pest oder Cholera hätten.“ Ihr Fazit: Die bestehenden Maßnahmen sollen umgehend und umfassend gelockert werden. Auch ein normaler Schul- und Kindergartenbetrieb ohne Mund-Nasenschutz, wie auch von kinderärztlichen Fachgesellschaften gefordert, müsse wiederaufgenommen werden

Dazu der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag Stephan Bothe: „Hier nehmen Ärzte Stellung, die tagtäglich mit den Ängsten, Beschwerden und Nöten der Menschen zu tun haben. Ihre Schilderungen sind erschreckend und bestürzend. Sie machen deutlich, wieviel Leid und gesundheitliche Schäden die Corona-Verordnungen verursachen. Ihren Forderungen ist daher ganz klar nachzukommen. Auch wir verlangen von der Landesregierung, die Corona-Maßnahmen unverzüglich und umfassend zu lockern. Geben sie den Bürgern ihr Recht auf ein selbstbestimmtes Leben ohne gesundheitsschädliche Einschränkungen zurück. Risikogruppen sind selbstverständlich auch weiterhin besonders zu schützen. Doch auch hier müssen ausgewogene, auf die Bedürfnisse der Menschen angepasste Wege gefunden werden, die eine soziale und gesellschaftliche Teilhabe gewährleisten.“

Für Rückfragen steht Ihnen unser Pressesprecher unter 0176/12300337 beziehungsweise 0511/3030-3525 oder frank.horns@lt.niedersachsen.de zur Verfügung.

V.i.S.d.P.: Stephan Bothe (MdL), Harm Rykena (MdL) Hannah-Arendt-Platz 1; 30159 Hannover