Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 03.06.2020

Weitreichende Folgen hat der Corona-Ausbruch in Göttingen: Nachdem sich die Mitglieder mehrerer arabischer Großfamilien beim muslimischen Zuckerfest zu Dutzenden mit dem Corona-Virus infiziert hatten und sich anschließend kaum kooperativ zeigten, die Ansteckungswelle zu begrenzen, muss die Stadt nun alle Schulen bis Sonntag schließen. Fünf Kindergärten und elf Schulen im Landkreis Göttingen dürfen ebenfalls erst kommende Woche wieder öffnen.

Dazu der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag Stephan Bothe: „Unter dem Fehlverhalten weniger, müssen nun alle leiden. Sicher, auch das Infektionsgeschehen in Leer, bei dem sich 27 Menschen in einem Restaurant, ansteckten, wurde durch eine Feier ausgelöst, aber die Beteiligten arbeiteten anschließend selbstverständlich mit den Behörden zusammen, um eine weitere Ausbreitung zu vermeiden. Anders in Göttingen, hier mussten die Menschen mittels ‚robuster Ansprache‘ dazu gebracht werden, sich testen zu lassen, so die stellvertretende Leiterin des Corona-Krisenstabs, Claudia Schröder. Augenzeugen sprechen von massiven Polizeieinsätzen. Nun bleibt abzuwarten, wie viele weitere Menschen sich durch dieses Verhalten anstecken werden und eventuell sogar sterben. Der Vorfall wirft auch ein Schlaglicht auf die hochgepriesene Multikulti-Gesellschaft. Im Endergebnis führt sie zu Menschengruppen, die sich außerhalb ihrer Gemeinschaft, keinen Deut, um das Wohlergehen anderer in diesem Land scheren.“

Der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion Harm Rykena ergänzt: „Man hört immer wieder vom Segen einer vielfältigen Gesellschaft. In der Praxis haben wir es dann aber mit Parallelgesellschaften zu tun. Denen scheint es – zumindest in diesem Fall – herzlich gleichgültig, ob sie ihren Mitmenschen einen folgenschweren Virusausbruch bescheren oder nicht. Nun ist es Aufgabe der Behörden, genau hinzuschauen. Alle Schulen in Göttingen zu schließen, ist aber das völlig falsche Signal. Es darf nicht sein, dass so viele für das verantwortungslose Fehlverhalten einiger weniger bestraft werden. Einschränkungen im Schulbesuch darf es allenfalls für die Kinder der besagten Großfamilien geben sowie für Personen, die mit diesen engeren Kontakt hatten.“

Für Rückfragen steht Ihnen unser Pressesprecher unter 0176/12300337 beziehungsweise 0511/3030-3525 oder frank.horns@lt.niedersachsen.de zur Verfügung.

V.i.S.d.P.: Stephan Bothe (MdL), Harm Rykena (MdL) Hannah-Arendt-Platz 1; 30159 Hannover

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