Pressemitteilung AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 24.03.2020

Dem Krankenhaus in Peine droht die Insolvenz. Der Betreiber, die AKH-Gruppe in Celle, kündigte an, einen entsprechenden Antrag zu stellen. Das Land scheint unterdessen an der Rettung des Krankenhauses kaum interessiert, wie eine Anfrage der AfD-Fraktion zeigte (Drucksache 18/5882).

Dazu erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im niedersächsischen Landtag Stephan Bothe: „Anderswo in Deutschland werden Notkrankenhäuser aus dem Boden gestampft, dem Kreiskranhaus in Peine mit 800 Mitarbeitern und knapp 300 Betten droht die Schließung. Inmitten der Corona-Epidemie ein skandalöser und unhaltbarer Vorgang. Jetzt muss die Landesregierung handeln und als erstes eine Auffanggesellschaft für die Klinik einrichten. Es geht darum, den Betrieb erst einmal sicherzustellen und dem Klinikpersonal zu vermitteln, dass es nicht von heute auf morgen um seine Arbeitsplätze bangen muss. Selbstverständlich braucht es aber auch ein tragfähiges Zukunftsmodell, das über die Krise hinausgeht. Im Zweifelsfalle muss das Land übernehmen. Wie wichtig die Einrichtung in Peine ist, zeigt schon ein Blick auf die Landkarte. Selbst die nächsten Kliniken in Braunschweig, Hildesheim oder Lehrte sind unverantwortlich weit entfernt. Auch die Bürger in Peine erwarten zu Recht eine medizinische Versorgung nach bestmöglichen Standard.“

Für Rückfragen steht Ihnen unser Pressesprecher unter 0176/12300337 beziehungsweise 0511/3030-3525 oder frank.horns@lt.niedersachsen.de zur Verfügung.

V.i.S.d.P.: Stephan Bothe (MdL), Hannah-Arendt-Platz 1; 30159 Hannover