Pressemitteilung AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 30.01.2020

Die Bundesregierung will mit einer Milliarde Euro, verteilt auf vier Jahre, die protestierenden Landwirte beruhigen. Das Geld soll laut Koalitionspapier für Agrarumweltprogramme und Investitionen ausgegeben werden.

Dazu erklärt die Vorsitzende und agrarpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im niedersächsischen Landtag Dana Guth: Mit einer Milliarde werden sich die Landwirte nicht kaufen lassen, zu groß ist der berechtigte Frust, zu düster ihre Aussichten im Zeitalter von Klimawahn und Grenzwertterror. Das weiß auch Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast und lehnt das Beschwichtigungs-Geld aus Berlin dankend ab. Mehr als ein medienwirksames Protest-Räuspern ist dies allerdings nicht. Die CDU-Ministerin muss der Parteiräson folgen, und dort wuchert tiefgrüner Dschungel auf ausgedörrtem Grund. Daraus lässt sich kein fruchtbarer Boden gewinnen. Damit Niedersachsens bäuerliche Betriebe nicht demnächst nur noch in Museumsdörfern besichtigt werden können, braucht es langfristige, faire und vernünftige Rahmenbedingungen. Die Verantwortlichen müssen zudem endlich den Mut aufbringen, sich gegen die Knebel-Vorgaben aus Brüssel zu wehren.“

Für Rückfragen steht Ihnen unser Pressesprecher unter 0176/12300337 beziehungsweise 0511/3030-3525 oder frank.horns@lt.niedersachsen.de zur Verfügung.

V.i.S.d.P.: Dana Guth (MdL), Hannah-Arendt-Platz 1; 30159 Hannover