Pressemitteilung AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 8.11.2019

Die Bremerhavener Polizei zieht nach Medienberichten ein positives Fazit der einjährigen Testphase von Elektroschockgeräten im Streifendienst. Die häufig auch „Taser“ genannten Geräte können dabei durch Elektroimpulse eine kurzzeitige Lähmung herbeiführen. In fast allen Fällen habe in Bremerhaven alleine die Androhung des Taser-Einsatzes zu „kooperativem Verhalten des Gegenübers geführt“, heißt es.

„Dieses positive Ergebnis der Taser-Testphase in Bremerhaven sollte nun endlich auch bei der niedersächsischen Landesregierung zu einem Umdenken führen“, sagt Jens Ahrends, innenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag. Hintergrund: Die AfD-Fraktion hatte bereits im Juni 2018 einen entsprechenden Antrag zur Erprobung von Elektroschockgeräten bei der niedersächsischen Polizei in den Landtag eingebracht, der aber von den Regierungsparteien SPD und CDU abgelehnt worden war.  

„Angesichts der zahlreichen guten Erfahrungen im In- und Ausland und der neuesten Erkenntnisse aus Bremerhaven sollte die rot-schwarze Landesregierung nun endlich grünes Licht für eine ausführliche Taser-Erprobungsphase bei der niedersächsische Polizei geben“, appellierte Ahrends insbesondere an SPD-Innenminister Boris Pistorius. Das Argument des niedersächsischen Innenministeriums, dass „der Trainingsaufwand bei Tasern zu hoch wäre“, sei dabei weder nachvollziehbar noch stichhaltig. „Für uns als AfD-Fraktion ist zudem besonders wichtig, dass Taser Leben retten können, und zwar das der Angreifer, aber auch das von Polizisten, die uns natürlich ganz besonders am Herzen liegen“, betont der innenpolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion.  

Für Rückfragen steht Ihnen unser Pressesprecher unter 0176/12300335 beziehungsweise 0511/3030-3525 oder frank.horns@lt.niedersachsen.de zur Verfügung.

V.i.S.d.P.: Jens Ahrends (MdL), Hannah-Arendt-Platz 1; 30159 Hannover