Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 28.10.2019

In einer öffentlichen Sitzung des Umweltausschusses gab Umweltminister Olaf Lies jetzt zu, dass der sogenannten Rodewalder Rüde dem Land bislang mehr als eine Million Euro an Kosten verursacht habe. Dazu zählen unter anderem die Jagd, aber auch Schutzmaßnahmen, um Haustiere vor dem räuberischen Wolf zu schützen. Bislang waren der Öffentlichkeit nur wesentlich niedrigere Zahlen bekannt.

.Dazu erklärt der Umweltpolitische Sprecher der AfD-Fraktion Stefan Wirtz: „Die Jagd auf ‚Roddy‘ hat bisher nach letzten Zahlen einen hohen fünfstelligen Betrag gekostet. Nun stellt sich aber im Rahmen der Haushaltsberatungen heraus, dass die Schutzmaßnahmen im Umfeld des Wolfes die Millionengrenze übersteigen. Roddy wird Millionär, könnte man fast sagen, wenn es nicht so tragisch wäre. Die Schutzmaßnahmen gegen einen einzigen Wolf kosten inzwischen ein Vermögen und werden völlig untragbar. Angeblich will und soll, nach Ansicht des Ministers, kein Jäger der Region die Verantwortung für die Jagd auf Roddy übernehmen. Ich frage die dortige Jägerschaft: Wirklich nicht?“

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V.i.S.d.P.:  Stefan Wirtz (MdL), Hannah-Arendt-Platz 1; 30159 Hannover