Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 16.10.2019

„Nationalpark Harz – Aufforstung, Baumbestand und Waldzustand“ heißt die Anfrage der AfD-Fraktion im niedersächsischen Landtag (Drucksache 18/4775 plus drei Anlagen). Aus den Antworten des Umweltministeriums-Ministeriums erfährt die Öffentlichkeit zum ersten Mal, wie es jenseits aller populistischen Panikmache um den Harz steht. Aus dem Inhalt: Auf rund einem Fünftel der Fläche des Nationalparks Harz (5000 Hektar) ist überwiegend Totholz zu finden. Buchen, Bergahorn und Birken im Norden des Nationalparks sind teilweise durch die Trockenheit geschädigt. Die Neuanpflanzungen sind dagegen insgesamt in einem guten Zustand. An anderer Stelle heißt es: „Während auf dem überwiegenden Teil der Fläche die Wälder gesund und vital sind, zeigen einige Flächen deutliche Anzeichen von Dürreschäden.“

Dazu der umweltpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Stefan Wirtz:

„Die Ergebnisse sind im Ganzen wenig erfreulich, aber kein Grund den Harz für klinisch tot zu erklären. An anderen Stellen herrscht darüber hinaus erstaunliche Unkenntnis, etwa was detaillierte Aussagen zum generellen Baumbestand anbelangt. Hier müssen noch gesicherte Daten her, bevor aufwendige Hilfsmaßnahmen anlaufen. Und noch eines ist wichtig: Übertriebene Monokulturen und andere forstwirtschaftliche Fehlentscheidungen machen den Wald anfällig für Parasitenbefall und Sturmschäden. Schnell wird heute der Klimawandel vorgeschoben, wo menschliches Missmanagement die Ursache ist. Hier dürfen die Verursacher nicht so einfach aus der Verantwortung entlassen werden“

Für Rückfragen steht Ihnen unser Pressesprecher unter 0176/12300337 beziehungsweise 0511/3030-3525 oder frank.horns@lt.niedersachsen.de zur Verfügung.

V.i.S.d.P.: Stefan Wirtz (MdL), Hannah-Arendt-Platz 1; 30159 Hannover