Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 30.09.2019

Bereits das erste Sturmtief im Herbst verursacht massive Ausfälle im Schienenverkehr. Die deutsche Bahn stellt über Stunden den Betrieb in Norddeutschland weitgehend ein. Bei Wolfsburg kracht ein ICE gegen einen auf die Gleise gestürzten Baum. Der Lokführer wird leicht verletzt. Die Bahnhöfe in Braunschweig und Hildesheim werden aufgrund des Sturmtiefs Mortimer im Fernverkehr heute gar nicht von der Bahn bedient und auf den wichtigen Achsen Richtung Berlin und Frankfurt am Main über Göttingen sind die Strecken über mehrere Stunden gesperrt. Auch im Nahverkehr erreichen zehntausende Pendler gar nicht oder erst Stunden später ihr Ziel.

Dazu der verkehrspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag Stefan Henze: „Kaum wird es ein wenig stürmisch, bricht der Bahnverkehr zusammen. Fahrgäste und Bahnpersonal müssen um ihr Leben fürchten, wenn Hochgeschwindigkeitszüge in umgestürzte Bäume rasen. Das liegt, um es einmal klar zu sagen, nicht am Wetter, sondern vor allem am Missmanagement der Verantwortlichen. Betriebsstörungen durch Baumunfälle lassen sich vermeiden, wenn der Bewuchs konsequent zurückgeschnitten wird. Aber das Vegetationsmanagement der Deutschen Bahn AG scheint vor allem aus vollmundigen Ankündigungen zu bestehen. Offenbar greift der 2018 ins Leben gerufene „Aktionsplan Vegetation“ gegen Sturmschäden in Niedersachsen nicht. Rückschnittzonen und bei Bäumen gerade auch die Stabilisierungsbereiche müssen einfach häufiger und gründlicher als bisher kontrolliert und gepflegt werden. Durch Fehlplanungen in diesem Bereich sind Personen- und Sachschäden größten Ausmaßes möglich. Das muss endlich ein Ende haben!“

Für Rückfragen steht Ihnen unser Pressesprecher unter 0176/12300337 beziehungsweise 0511/3030-3525 oder frank.horns@lt.niedersachsen.de zur Verfügung.

V.i.S.d.P.: Stefan Henze (MdL), Hannah-Arendt-Platz 1; 30159 Hannover