Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 19.08.2019

In Stade musste ein Polizist am Samstagabend einen 20-jährigen afghanischen Asylbewerber erschießen. Er war mit einer eisernen Hantelstange auf ihn und seine Kollegen losgegangen. Auf den Einsatz von Pfefferspray hatte der Mann vorher nicht reagiert.

Dazu der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion Jens Ahrends: „Pfefferspray konnte den Angreifer nicht stoppen, das tat erst ein tödlicher Schuss. Ein Taser hätte den Mann wohl ebenfalls außer Gefecht gesetzt, aber ohne ihm das Leben zu nehmen. Der Vorfall zeigt, wie sinnvoll es wäre, unsere Polizisten mit den Elektroschockwaffen auszurüsten. Die AfD hat schon Mitte vergangenen Jahres beantragt, Taser in einer Erprobungsphase zu testen. Sie haben sich in anderen Ländern als wertvolles Bindeglied zwischen Reizgas und Schusswaffe bewährt. Der Antrag wurde trotzdem von allen anderen Fraktionen im Landtag abgelehnt. Nun muss sich ein Polizist vor Gericht für den Tod eines Menschen verantworten. Er muss für sich selbst dieses traumatische Erlebnis verarbeiten, und, am allerschlimmsten, ein Mensch ist gestorben, der eventuell noch leben könnte. Dank der Politik der offenen Grenzen haben sich die Zustände in unserem Land drastisch verändert. Die Gewalt ist allgegenwärtig geworden. Es wird Zeit, dass unsere Polizei so ausgerüstet wird, dass sie entsprechend darauf reagieren kann.“

Für Rückfragen steht Ihnen unser Pressesprecher unter 0176/12300337 beziehungsweise 0511/3030-3525 oder frank.horns@lt.niedersachsen.de zur Verfügung.

V.i.S.d.P.: Jens Ahrends (MdL), Hannah-Arendt-Platz 1; 30159 Hannover