Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 15.08.2019

In einer Pressekonferenz spricht Ministerpräsident Stephan Weil über seine Pläne und Schwerpunkte für die nächsten Monate. Das alles entscheidendes Thema sei der Klimaschutz. Dem müssten sich auch die beiden größten Arbeitgeber in Niedersachsen, die Autoindustrie und die Landwirtschaft, unterordnen. Derweil schwärmt er vom Wasserstoff als Zukunftstechnologie. Die Wirtschaft bräuchte unterdessen keine Konjunkturprogramme. Das Wort Rezession würde er noch lange nicht in den Mund nehmen.

Dazu der umwelt- und energiepolitische Sprecher der AfD-Fraktion im niedersächsischen Landtag Stefan Wirtz: „Weil hofft auf Technologiewunder und Entwicklungssprünge bei der noch sehr ineffizienten Speicherung von Strom in Wasserstoff und hängt noch anderen Utopien nach. Unterdessen betätigt er sich als Totengräber des Industriestandortes Niedersachsen. Nicht zu vergessen: Klimaschutz ist nicht gleich Umweltschutz. Die Mais-Monokulturen für die Biogas-Gewinnung lassen unsere Pflanzen- und Tierwelt ebenso verarmen wie Tausende von Windrädern, die Vögel, Fledermäuse und Insekten töten. Die Millionen, die in einen vermeintlichen Klimaschutz fließen, fehlen dem echten Umweltschutz. Ohne die Folgen zu bedenken, rennt Stephan Weil im ‚Gretawahn‘ der links-grünen Klientel hinterher. Das ist Populismus pur.“

Der wirtschaftspolitische Sprecher Stefan Henze ergänzt: „Niedersachsen rettet nicht die Welt, in dem es sich selbst deindustrialisiert.“

Für Rückfragen steht Ihnen unser Pressesprecher unter 0176/12300337 beziehungsweise 0511/3030-3525 oder frank.horns@lt.niedersachsen.de zur Verfügung.

V.i.S.d.P.: Stefan Wirtz (MdL), Hannah-Arendt-Platz 1; 30159 Hannover