Pressemitteilung AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 15.08.2019

„In Niedersachsen halten wir nichts von Tierquälerei“, hatte AfD-Fraktionschefin Dana Guth schon im letzten Jahr Klartext geredet. Anfang 2018 brachte die AfD-Fraktion einen Entschließungsantrag zum Verbot des betäubungslosen Schlachtens im Landtag ein. „Es dürfen keine Ausnahmegenehmigungen des Tierschutzgesetzes an Angehörige des islamischen Glaubens erteilt werden“, hieß darin.

Der Antrag wurde von den anderen Parteien abgelehnt. Also startete die AfD-Fraktion die niedersachsenweite #MähToo-Kampagne, um die Bevölkerung über das betäubungslose Schlachten aufzuklären. Die Resonanz war enorm. Das langsame und qualvolle Töten von Schafen und Ziegen für das islamische Opferfest gehöre verboten, da waren sich praktisch alle Bürger einig. Eine Gesprächsinitiative des Ministeriums für Landwirtschaft mit den muslimischen Verbänden in Niedersachsen scheiterte allerdings kläglich.

Im Frühjahr 2019 stellte die AfD-Fraktion abermals einen Antrag keine Ausnahmegenehmigung zu erteilen. „Rituelle Tieropfer“ haben in unserer Gesellschaft keinen Platz. Auch dieser Antrag wurde von allen anderen Fraktionen abgelehnt.

Nachdem nun wieder 200 Tiere mit Genehmigung der Landesregierung qualvoll zu Tode gebracht wurden, regte sich offenbar erheblicher Widerstand in der Bevölkerung und endlich gerät Bewegung in die CDU-Fraktion. Frisch NACH dem Opferfest will man nunmehr das betäubungslose Schächten endgültig verbieten.

„Ganz neue Töne, die wir mit Freude zur Kenntnis nehmen“, so Dana Guth. „Selbstverständlich wird die AfD Fraktion diesen Antrag unterstützen.“

Für Rückfragen steht Ihnen unser Pressesprecher unter 0176/12300337 beziehungsweise 0511/3030-3525 oder frank.horns@lt.niedersachsen.de zur Verfügung.

V.i.S.d.P.: Dana Guth (MdL), Hannah-Arendt-Platz 1; 30159 Hannover