Pressemitteilung AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 30.07.2019

Der Innenausschuss des Landtages hat den Antrag des innenpolitischen Sprechers der AfD-Fraktion, Jens Ahrends aus der Gemeinde Edewecht, abgelehnt, schriftliche Stellungnahmen der Polizeigewerkschaften DPG und DPolG zur möglichen Anschaffung von Naloxon-Spray für die niedersächsischen Polizeibeamten einzuholen. Naloxon ist ein wirksames Gegenmittel bei Kontakt mit der Droge Carfentanyl. Die Substanz, die sich weltweit verstärkt verbreitet, gilt als tödlichste bekannte Droge. Wenige Körner auf der Haut lähmen die Atmung und führen zum Tode.

„In den USA tragen die Polizeibeamten das Naloxon-Spray stets bei sich. Für uns ist es nicht nachvollziehbar, warum der Innenausschuss es mit großer Mehrheit ablehnt, die Stellungnahmen der Polizeigewerkschaften einzuholen. Schließlich sind unsere Polizisten die direkt Betroffenen, wenn sie mit Carfentanyl in Kontakt kommen“, so der AfD-Abgeordnete.

Wenn der SPD-Abgeordnete Karsten Becker zudem der AfD-Fraktion „Alarmismus“ vorwerfe, zeige dies nur, dass die sozialdemokratische Fraktion dem Schutz der niedersächsischen Polizeibeamten nicht die dringend gebotene Aufmerksamkeit widme. Wenn Becker außerdem behaupte, dass Carfentanyl bei Hautkontakt einfach abgewaschen beziehungsweise abgebürstet werden könne, belege das – vorsichtig ausgedrückt – eine sehr geringe Sachkenntnis des SPD-Parlamentariers.

„Die AfD-Fraktion wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass die entsprechenden Stellungnahmen eingeholt werden, denn für uns steht die Sicherheit und der Schutz unserer Polizeikräfte ganz klar an erster Stelle“, betont Ahrends.

Für Rückfragen steht Ihnen unser Pressesprecher unter 0176/12300337 beziehungsweise 0511/3030-3525 oder frank.horns@lt.niedersachsen.de zur Verfügung.

V.i.S.d.P.: Jens Ahrends (MdL), Hannah-Arendt-Platz 1; 30159 Hannover