Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 25.07.2019

Geht es um den Eichenprozessionsspinner, kommen die Sichtungen und Gefahrenmeldungen mittlerweile aus allen Ecken Niedersachsens. Von einer „rasanten Ausbreitung“ spricht nicht nur der NDR (7.6.2019). „Mindestens 700 Emsländer in Behandlung“, meldet die Neue Osnabrücker Zeitung (17.7.2019). Ob Wolfsburg, Braunschweig oder Helmstedt – kaum eine Stadt, in der die krankmachenden Raupennester nicht entdeckt werden. Die Zeitschrift Land & Forst sorgt sich unterdessen um die Landwirte. Deren traditionelle Eichenbestände um Haus und Hof sind in vielen Fällen ebenfalls massiv befallen (17.7.2019).

Geradezu hilflos agieren dagegen die Verantwortlichen, allen voran die Umweltbehörde unter Minister Olaf Lies. Die gesundheitlichen Folgen werden heruntergespielt. Die halbherzigen Gegenmaßnahmen grenzen oft ans Lächerliche. Unklare Zuständigkeiten verhindern häufig, dass überhaupt etwas getan wird. Damit scheint schon jetzt klar, dass der Eichenprozessionsspinner im nächsten Jahr sogar noch massiver auftreten wird.

Dazu erklärt die agrarpolitische Sprecherin und Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion Dana Guth: „Heutzutage ließe sich der Eichenprozessionsspinner mit Pflanzenschutzmitteln sehr präzise und mit minimaler Umweltbelastung bekämpfen. Energisches und planvolles Vorgehen ist nötig. Aber die Gesundheit der Bürger scheint Olaf Lies weniger wichtig, als die Furcht am Ende als vermeintlicher Umweltsünder dazustehen, der mit Insektiziden gegen Raupen vorgeht. Hier wird links-grüne Ideologie wieder einmal auf Kosten der Menschen ausgelebt.“

Für Rückfragen steht Ihnen unser Pressesprecher unter 0176/12300337 beziehungsweise 0511/3030-3525 oder frank.horns@lt.niedersachsen.de zur Verfügung.

V.i.S.d.P.: Dana Guth (MdL), Hannah-Arendt-Platz 1; 30159 Hannover