Pressemitteilung AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 23.07.2019

Eine deutschlandweite Studie bestätigt den gravierenden Wohnungsmangel in vielen Städten Niedersachsens und belegt wie unzureichend die Gegenmaßnahmen der Verantwortlichen sind. Das Institut der deutschen Wirtschaft hat untersucht, wieviel des benötigten Bedarfs derzeit im Bau ist. In Braunschweig sind dies beispielsweise gerade einmal 35 Prozent. Während 1323 Wohnungen fehlen, werden nur 462 gebaut. In Emden sind es 48 Prozent und in Hannover 59 Prozent. Für eine chaotische Baupolitik und das Versagen aller Steuerungsmechanismen steht auch ein weiteres Ergebnis der Studie: Anderswo in Niedersachsen wird viel zu viel gebaut. In Helmstedt beispielsweise werden statt 79 benötigter Wohnungen gleich 331 hochgezogen.

Dazu erklärt der wohnungsbaupolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag Stefan Wirtz: „Schon zu unserer entsprechenden Anfrage musste die Landesregierung vor kurzem einräumen, dass bis 2025 viele Tausend Wohnungen in Niedersachsen fehlen werden, besonders in den Großstädten. Die jetzt vorgelegte Studie belegt erneut, wie stark die Bautätigkeit dem Bedarf hinterherhinkt. Braunschweig und Göttingen fallen dabei besonders auf. Die AfD-Fraktion fordert deshalb eine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft, um zum Beispiel auf niedersächsischem Grundbesitz innerhalb der Städte schnell für Wohnungsbau zu sorgen.“

 Für Rückfragen steht Ihnen unser Pressesprecher unter 0176/12300337 beziehungsweise 0511/3030-3525 oder frank.horns@lt.niedersachsen.de zur Verfügung.

V.i.S.d.P.: Stefan Wirtz (MdL), Hannah-Arendt-Platz 1; 30159 Hannover