Pressemitteilung AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 27.06.2019

 Schafe, Rinder, Pferde, Gatterwild: Die hiesigen Wölfe fressen, was ihnen vors Maul kommt. Ein Maulkorberlass wurde stattdessen Niedersachsens Wolfsberatern verpasst. Das Umweltministerium verlangt von den rund hundert ehrenamtlichen Beratern, dass sie eine Verschwiegenheitserklärung inklusive damit verbundener Verhaltensrichtlinien unterzeichnen, meldet die Kreiszeitung (24.6.2019). Wer sich weigert, wird seines Amtes enthoben. Die Kreiszeitung berichtet beispielhaft vom Fall eines Wolfsberaters aus der Samtgemeinde Barnstorf.

 Dazu die agrarpolitische Sprecherin und Vorsitzende der AfD-Fraktion Dana Guth: Das Vorgehen des Umweltministeriums ist absolut alarmierend. Was fürchten die Verantwortlichen? Welche Informationen sollen der Öffentlichkeit demnächst vorenthalten werden? Dass die Wölfe auch dem Menschen immer näherkommen? Dass sie sich rasch und ungebremst vermehren? Dass so viele verharmlosende Behauptungen über die Großraubtiere schlichtweg falsch sind? Ein Schweigeverordnung hilft nicht weiter. Wölfe verursachen immer größere Probleme. Ihr negativer Einfluss auf Weidetierhaltung, Tourismus und den Alltag unserer Landbevölkerung wird immer gravierender. Es geht darum, diese Probleme zu lösen und nicht sie zu verschweigen.“

Für Rückfragen steht Ihnen unser Pressesprecher unter 0176/12300337 beziehungsweise 0511/3030-3525 oder frank.horns@lt.niedersachsen.de zur Verfügung.

 V.i.S.d.P.: Dana Guth (MdL), Hannah-Arendt-Platz 1; 30159 Hannover