Pressemitteilung AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 22.06.2019

Herbert Diess, Chef der Volkswagen AG, verhandelt mit der Türkei über den Bau eines neuen Volkswagen-Werkes in Izmir, melden FAZ und Handelsblatt. Im Land des Despoten, Islamisten-Freundes und Kriegstreibers Erdogan möchte das Unternehmen Modelle der Marken Skoda und Seat produzieren. Im April hatte es der Konzern abgelehnt, der AfD-Fraktion die üblichen Sonderkonditionen für ein Fraktionsfahrzeug zu gewähren. Die Begründung: Das Unternehmen würde für Werte wie „Chancengleichheit und Gleichbehandlung, ein respektvolles und partnerschaftliches Miteinander, Vielfalt und Toleranz“ stehen. Der AfD wurde all dies abgesprochen. Bei Erdogan sind solche Werte nun anscheinend zu finden.

 Dazu die Vorsitzende der AfD-Landtagsfraktion Dana Guth: „Verlogener und scheinheiliger geht es nicht! Erst die Verleumdungen gegen die AfD, dann die Zusammenarbeit mit einem Despoten wie Erdogan. Und vorher wurden Millionen Autofahrer mittels Schummel-Software in ihren Dieselfahrzeugen betrogen. Schuld daran sind mit Sicherheit aber nicht die vielen zehntausend Mitarbeiter in den Werkshallen und Büros. Es sind Spitzenmanager, die dem Konzern dieses fatale Image von Heuchelei und Doppelmoral aufdrücken. Dabei nicht zu vergessen: Im Aufsichtsrat sitzen Ministerpräsident Stephan Weil und dessen Wirtschaftsminister, Bernd Althusmann. Die beiden können sich auch die Frage stellen, warum VW die neuen Arbeitsplätze eigentlich nicht in Niedersachsen schafft.“

 Für Rückfragen steht Ihnen unser Pressesprecher unter 0176/12300337 beziehungsweise 0511/3030-3525 oder frank.horns@lt.niedersachsen.de zur Verfügung.

V.i.S.d.P.: Dana Guth (MdL), Hannah-Arendt-Platz 1; 30159 Hannover