Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 10.05.2019

„Diese Theateraufführung ist eine ungeheuerliche Falschdarstellung einer demokratisch gewählten Partei und eine eindeutige Verletzung der schulischen Neutralitätspflicht. Wir erwarten eine öffentliche Entschuldigung seitens der Gesamtschule Schinkel“, erklärt Harm Rykena, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion.

In dem Stück „Danke dafür, AfD“ hatte die Theatergruppe des elften Jahrgangs der Gesamtschule in Osnabrück die Partei in einen Zusammenhang mit Holocaust, Massenerschießungen und einer Verrohung der Gesellschaft gestellt. Die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (03.05.2019) berichtete unter anderem, dass die gesamte Schule für Erschießungsdarstellungen und gaskammerähnliche Szenarien genutzt würde.

Rykena dazu: „Die Schulleitung muss sich von der Aufführung distanzieren und eine parteipolitische Instrumentalisierung ihrer Schüler unterbinden.“ Er kündigte an, als Landtagsabgeordneter das persönliche Gespräch mit den Lehrern und Schülern zu suchen.“ Schon der AfD-Kreistagsabgeordnete Bodo Suhren und der AfD-Kreisverbandsvorsitzende Florian Meyer hatten mit ihren Stellungsnahmen das Entsetzen über die Aufführung deutlich gemacht und unter anderem darauf hingewiesen, dass die AfD jegliche Diktatur und jeglichen Totalitarismus beziehungsweise Zentralismus strikt ablehne.

Die Schulleitung meldete unterdessen, dass sie Hassmails wegen der Theateraufführung erhalte. Hierzu erklärt Harm Rykena: „Hass und Hetze sind nie der richtige Weg. Aber auch bösartige Mails dürfen nicht vom eigentlichen Skandal ablenken, einer diffamierenden Theateraufführung, die unserer Demokratie unwürdig ist.“

 Für Rückfragen steht Ihnen unser Pressesprecher unter 0176/12300337 bzw. 0511/3030-3525 oder frank.horns@lt.niedersachsen.de zur Verfügung.

V.i.S.d.P.: Harm Rykena, MdL, Hannah-Ahrend-Platz 1; 30159 Hannover