Pressemitteilung AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 27.02.2019

Ablehnung des AfD-Antrags zur Stärkung des Ehrenamts ist nicht nachvollziehbar

Heute wird der Entschließungsantrag der AfD Fraktion zum Ehrenamt abschließend beraten. Der Antrag der AfD umfasst drei konkrete Punkte: Die Berücksichtigung ehrenamtlicher Arbeit ab einem Umfang von 250 Stunden im Jahr in Form einer Aufstockung der späteren Rente, ein niederschwelligerer Zugang zum Bonussystem der Ehrenamtskarte und die Unterbindung jedweder unmittelbarer oder mittelbarer Förderung vermeintlich ehrenamtlich Aktiver in extremistischen Gruppen – seien sie religiös oder politisch motiviert.

Eine Beratung des Antrags wurde im Ausschuss für Inneres und Sport nicht durchgeführt. Vielmehr wurde der Antrag dort ohne Befassung von den anderen Fraktionen abgelehnt.

„Dass die anderen Fraktionen im Landtag sich geweigert haben, überhaupt über eine Stärkung des Ehrenamtes nachzudenken, entlarvt die vielfache Lobpreisung ehrenamtlicher Aktiver durch Vertreter anderer Parteien als Heuchelei. Dieses Verhalten ist ein Schlag ins Gesicht jedes ehrenamtlich Aktiven.“, so Christopher Emden, der sich selbst ehrenamtlich im Tierschutz und der Jugendhilfe engagiert. Emden weiter: „Ehrenamtliche leisten selbstlos in unterschiedlichsten Bereichen wichtiges für unsere Gesellschaft und verdienen dafür mehr Anerkennung.“

Die AfD-Fraktion wird sich trotzdem weiterhin für die Stärkung des Ehrenamtes einsetzen.

V.i.S.d.P.: Christopher Emden (MdL), Hannah-Arendt-Platz 1; 30159 Hannover