„Es gibt in unserem Land eine hohe Dunkelziffer von Imamen, die aus Saudi-Arabien oder dem Iran finanziert werden“, sagt Stephan Bothe (MdL).

– Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 13.09.2018 –

Im Beirat der sog. „Imam-Ausbildung“ sitzen Vereinsfunktionäre von DITIB und Schura. DITIB lehnt eine Ausbildung von Imamen ab – zumindest wenn diese dem deutschen Staat unterliegt. „Sie lehnen deutsche Regularien ab, weil DITIB eine vom türkischen Staat gesteuerte Vereinigung ist, die in diesem Land bestimmte Interessen verfolgt“, sagt der Stephan Bothe (MdL).

Es besteht die Gefahr, dass Erdogans fünfte Kolonne teilweise die Kontrolle über die Imam-Ausbildung in Niedersachsen erhalten könnte. „Die Grünen befeuern mit ihrem Antrag genau das“, so Bothe (MdL). Das Grundproblem aber werde konsequent verschleiert: „Wir können erst über die Ausbildung von Predigern fremder Religionen und Kulturen diskutieren, wenn geklärt ist, wie wir mit einer sich immer weiter islamisierenden Parallelgesellschaft umgehen wollen“, sagt Stephan Bothe (MdL). Es muss also zuerst diskutiert werden, wie eine sich islamisierende Gesellschaft in eine westliche Industrienation einfügen kann. „Und vor allem muss darüber diskutiert werden, ob solch eine Parallelgesellschaft sich überhaupt an unsere deutsche Leitkultur anpassen will“, so Bothe (MdL). Bisher hätten Imame sich nämlich nicht hervorgetan, wenn es darum geht, die deutsche Mehrheitsgesellschaft, ihre Werte, ihre Normen und ihre Regeln anzuerkennen. „Eine Aus- und Weiterbildung von Imamen wird die bestehenden Integrationsprobleme also nicht lösen. „Es steht zu befürchten, dass Probleme sich weiter verschärfen“, sagt Stephan Bothe (MdL).

Braucht Niedersachsen eine sog. Imam-Ausbildung? „Niedersachsen braucht keine, das wesentliche Punkte des Umgangs nicht geklärt sind“, so Bothe.