Jens Ahrends: „Landesregierung muss Ditib Grenzen aufzeigen und die entsprechenden Imame zum Verlassen des Landes auffordern.“

-Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 04.06.2018 –

Die AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag kritisiert, dass in niedersächsischen Moscheen (vor allem in denen des türkischen Religionsdachverbandes Ditib) nach Angaben der niedersächsischen Landesregierung für türkische Militäreinsätze in Syrien und andernorts geworben wird. Ditib ist eng an das türkische Präsidium für Religionsangelegenheiten angebunden – und damit auch direkt an den türkischen Staatspräsidenten Erdogan. Die türkische Regierung bezahlt darüber hinaus viele aus der Türkei entsandte Imame. „Wir dürfen nicht hinnehmen, dass Imame in hiesigen Moscheen Werbung für Militäreinsätze der Türkei, insbesondere in Syrien, machen“, sagt Jens Ahrends, AfD-Landtagsabgeordneter und innenpolitischer Sprecher der Fraktion. „Die Landesregierung muss hier umgehend eingreifen und alle Imame, die sich entsprechend verhalten haben, zum Verlassen unseres Landes auffordern. Ditib und ggf. auch anderen islamischen Verbänden muss deutlich aufgezeigt werden, dass wir so ein Verhalten in unserem Land nicht dulden“, betont Ahrends (MdL). Zudem stellt Jens Ahrends (MdL) klare Forderungen an alle hiesigen muslimischen Gemeinden: „In Deutschland dürfen nur Imame arbeiten, die sich klar zur freiheitlichdemokratischen Grundordnung und unseren Werten bekennen und zudem die deutsche Sprache beherrschen.“ Wer diese Bedingungen nicht erfülle, könne hierzulande nicht als Imam arbeiten. Die Vorfälle zeigten zudem, dass Ditib kein Partner für das Land Niedersachsen sein könne. „Wir fordern die rot-schwarze Landesregierung auf, sofort zu handeln“, sagt Jens Ahrends (MdL) und betont so noch einmal die Dringlichkeit.