Abgastests an Affen: Schaden am Ansehen von VW abwenden
/AfD stellt Anfrage an die Landesregierung

Die sogenannte Europäische Forschungsvereinigung für Umwelt und Gesundheit im Transportsektor (EUGT) hat in den USA Abgastests an Affen durchführen lassen. Die Landesregierung selbst hält solche „Tierversuche für inakzeptabel“. Beteiligt an der Gründung dieser Forschungsvereinigung war auch das Unternehmen Volkswagen AG (VW). Im Aufsichtsrat von VW saßen zur fraglichen Zeit u.a. Stephan Weil (SPD) und Olaf Lies (SPD). Die Landesregierung weist jedoch die Verantwortung von sich, da der Aufsichtsrat „keine Überwachungs- und Einwirkungskompetenzen“ auf das laufende Geschäft des Unternehmens habe. „Abgastests an Affen durchzuführen, ist unethisch, moralisch verwerflich und schadet massiv dem Ansehen der Volkswagen AG“, sagt die Fraktionsvorsitzende der AfD, Dana Guth.

Die AfD hat eine Anfrage an die Landesregierung gerichtet, um zu klären, ab wann diese von den Experimenten wusste. Aus der AfD-Anfrage geht nun, einen Monat später, hervor: Erst durch die Berichterstattung der Medien hätten die entsprechenden SPD-Politiker Kenntnis davon
erlangt. „Politiker in sensiblen Doppelfunktionen tragen eine besondere Verantwortung“, sagt Dana Guth (MdL). „Der Aufsichtsrat eines weltweit agierenden Konzerns muss sich der Verantwortung bewusst sein, welches Bild durch Tierversuche vermittelt wird“, sagt Dana Guth (MdL).
Unethische Praktiken selbst seien nicht hinnehmbar. Schaden an der Reputation eines der größten deutschen Unternehmen müsse verhindert werden, um einen stabilen Absatz von Fahrzeugen weiterhin zu gewährleisten.

V.i.S.d.P.: Dana Guth (MdL), Hannah-Ahrend-Platz 1; 30159 Hannover