Pressemitteilung vom 19.02.2018:

Seit Jahren werden sogenannte K.o.-Tropfen eingesetzt, um Straftaten zu begehen; ein Entschließungsantrag der AfD soll dem entgegenwirken.

Der Landtagsabgeordnete, Stephan Bothe (AfD), hat einen Entschließungsantrag an den Niedersächsischen Landtag gerichtet. In dem Antrag geht es um sogenannte K.o.-Tropfen. „Diese werden seit Jahren von Kriminellen eingesetzt“, sagt Stephan Bothe (MdL). K.o.-Tropfen können einen Menschen handlungsunfähig machen. „Straftaten wie Raub und Vergewaltigung werden so erleichtert“, sagt Bothe. Deshalb zielt der AfD-Antrag darauf, dass die Landesregierung sich im Bund dafür einsetzt, Gamma-Butyrolacton (GBL) dem Betäubungsmittelgesetz zu unterstellen. Damit wären Besitz, Kauf und Inverkehrbringen strafbar. Und das scheint dringend notwendig: Die Substanz, die als K.o.-Tropfen missbraucht wird, ist legal erhältlich. Gamma-Butyrolacton wird nämlich von der Industrie als Reinigungs- und Lösungsmittel eingesetzt.

Dass diese Substanz aber leicht missbraucht werden kann, mussten mittlerweile schon viele Menschen, vor allem jüngere, erfahren: „In Lüneburg sind aktuell mehrere Studentinnen Opfer von K.o.-Tropfen geworden“, heißt es in dem Antrag. Symptome wie Herzrasen, Übelkeit, euphorisierende Gefühle, Verlust von Bewegungsfreiheit und der Erinnerung („Filmriss“) sind dabei noch die leichteren Schäden. Viel schlimmer wiegt: Die Opfer von K.o.-Tropfen können in den Zustand von Willenlosigkeit gebracht werden. Dies wird immer wieder von Kriminellen ausgenutzt. Die Straftaten können dabei von Raub bis zu Vergewaltigung reichen. „Diese Substanz sollte nur noch in ungefährlicher Form in den Handel gelangen“, sagt Stephan Bothe (MdL).

V.i.S.d.P.: Stephan Bothe (MdL), Hannah-Ahrend-Platz 1; 30159 Hannover