Pressemitteilung vom 27.02.2018

Die AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag forciert ein Garantie-Abnahme-System, welches Jägern zugutekommen soll, die präventiv gegen die Afrikanische Schweinepest vorgehen

Von Osteuropa kommend, dringt die Afrikanische Schweinepest weiter nach Westen vor. Bei Schweinen (sowohl bei Haus- als auch Wildschweinen) verläuft diese Seuche tödlich. Derzeit besteht die Gefahr, dass infizierte Tiere, Fernfahrer oder Touristen die Afrikanische Schweinepest bis nach Deutschland tragen. Fatal ist, dass es keinen Impfstoff gibt. „Die Arbeit der Jäger ist ein wichtiges Gegenmittel“, sagt die Fraktionsvorsitzende der AfD im Niedersächsischen Landtag, Dana Guth, und verweist auf den AfD-Antrag: „Prävention gegen die Afrikanische Schweinepest mit Augenmaß und Sachverstand“. Der Antrag sieht vor, dass die Jäger die Wildschweinbestände stärker kontrollieren. Damit sollen die zahlreichen niedersächsischen Schweinehaltungsbetriebe vor negativen wirtschaftlichen Folgen geschützt werden, falls in ihrem Gebiet Fälle von Afrikanischer Schweinepest auftreten.

„Wirtschaftlicher Schaden muss verhindert werden“, sagt Dana Guth (MdL). Die AfD schlägt deshalb vor, dass die Jäger die Wildschweinbestände (die in Niedersachsen hoch sind) reduzieren. Das hochwertige Wildbret soll in ein Garantie-Abnahme-System eingebunden werden. Die Jäger können so jedes erlegte Stück Schwarzwild zu einem moderaten Preis verkaufen. Die Forstämter verfügen dabei über ausreichend Kühlmöglichkeiten, um als zentrale Anlaufstelle zu fungieren. Die Verwertung kann mit Hilfe der Landesjägerschaft Niedersachsen, dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) und dem Wildhandel erfolgen.

V.i.S.d.P.: Dana Guth (MdL), Hannah-Ahrend-Platz 1; 30159 Hannover