Pressemitteilung vom 05.12.2017

Bei dem zum Teil gewalttätigen Protesten gegen den Bundesparteitag der AfD am vergangenen
Wochenende in Hannover ist unter anderem auch der Delegierte und Bundestagsabgeordnete Kay
Gottschalk angegriffen und an der Hand verletzt worden. Er trug bei dem Angriff durch mutmaßlich
linksextreme Täter eine Fraktur der Hand davon. Gottschalk war vor Beginn der Tagung in direkter
Nähe des Veranstaltungsortes attackiert und zudem beraubt worden. Selbstverständlich stellte der
Bundestagsabgeordnete anschließend Strafanzeige gegen die Täter, die von der Polizei gefasst werden
konnten.
„Jeder kann friedlich gegen die AfD demonstrieren, aber Angriffe gegen Personen sind ein Unding in
einer Demokratie und nicht hinzunehmen“, sagt Jens Ahrends, AfD-Abgeordneter im
Niedersächsischen Landtag und Mitglied des Innenausschusses. „Daher werden wir uns jetzt im
Innenausschuss für die vollständige Aufklärung des Angriffs gegen Herrn Gottschalk einsetzen. Es stellt
sich dabei vor allem die Frage, wie die Täter trotz eines massiven Polizeiaufgebotes in die unmittelbare
Nähe des Versammlungsortes gelangen konnten. Die AfD-Fraktion lobt dabei ausdrücklich die
zahlreich eingesetzten Polizisten aus Niedersachsen und anderen Bundesländern für ihren
überwiegend gelungenen und zeitintensiven Einsatz am Wochenende in Hannover.
Gleichwohl behält sich die Fraktion kritische Fragen an die Einsatzleitung und den zuständigen
Polizeipräsidenten vor.

Kay Gottschalk wurde am Wochenende in Hannover beim Bundesparteitag der AfD von mutmaßlich Linksextremen attackiert
und schwer verletzt. (Foto: AfD)

V.i.S.d.P. : Dana Guth, Fraktionsvorsitzende der AfD Landtagsfraktion Niedersachsen,
Hannah-Arendt-Platz 1; 30159 Hannover