Pressemitteilung AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 09.07.2019

Der niederländische Energieversorger Tennet gehört zu den großen Profiteuren der Energiewende. In Hannover präsentierte das Unternehmen im Namen eines internationalen Konsortiums seine Pläne für Energieverteilkreuze auf künstlichen Inseln im Meer. Den Strom dafür sollen am Ende 15.000 Windräder (!) in der südlichen Nordsee liefern. In Wartjenstedt führte Tennet wenig später eine Technik vor, mit der sich die für die Energiewende nötigen Erdstromkabel günstiger und bodenschonender verlegen lassen sollen. Die sogenannte „Pflugtechnik“ soll Zeit gutmachen, die bei der Grundsatzdebatte vertan wurde. Bei ehrgeizigen Ausbauzielen hinkt der Leitungsbau weit hinterher. Nun soll es das neue Verfahren richten. Bis jetzt ist die Pflugtechnik allerdings nur unter besten Bedingungen, leicht hangabwärts, bei einfachen Bodenverhältnissen und auf gerader Strecke erprobt.  

 Dazu erklärt der energiepolitische Sprecher der AfD-Fraktion Stefan Wirtz: „Nachdem Minister Lies den weiteren Ausbau von Windkraftanlagen geradezu beschworen hat, lastete ein spürbar hoher Druck auf den Verantwortlichen des heutigen Kabelpflugtests. Ein Erfolg musste her. Die vorgesehene Teststrecke wurde zwar in der beabsichtigten Zeit bewältigt, aber ob durchgehend die Tiefe von knapp zwei Metern eingehalten wurde, können nur Testgrabungen nachweisen. Sollte sich das Verfahren bewähren, ist es aber da landschaftsschonender eindeutig zu begrüßen.“

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V.i.S.d.P.: Stefan Wirtz (MdL), Hannah-Arendt-Platz 1; 30159 Hannover