Pressemitteilung AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 29.05.2019

Es geht um schnelles, günstiges Bauen, und es geht um Hilfe für kleine und mittlere Betriebe der Baubranche. Das sogenannte Building Information Modeling (BIM) ermöglicht das eine, und macht das andere dringend nötig. BIM ist ein virtueller, digitaler Prozess mit dessen Hilfe alle Akteure der Bauplanung- und Bauausführung, Bauherren und Baubehörden die gesamte Prozesskette entlang kommunizieren können. Das führt zu Beschleunigung, Entbürokratisierung, Transparenz und Kosteneinsparungen. BIM ist die Zukunft. Seine Einführung gilt unter Experten als unumkehrbar. Sie stellt aber gerade kleine und mittlere Bauplaner, Baubetriebe und Handwerker vor organisatorische und finanzielle Herausforderungen. Sie brauchen materielle Unterstützung, um das System einzuführen.

Das sollte auch Wirtschaftsminister Althusmann klar sein. Auf Antrag der Regierungskoalition wurde das BIM-Verfahren unter dem Titel „Digitales Bauen in Niedersachsen voranbringen – Potenziale des Building Information Modelings (BIM) nutzbar machen“ (Drucksache 18/3260) jüngst im Landtag debattiert. Althusmann selbst sowie einer seiner Staatssekretäre haben darüber hinaus offenbar bei Veranstaltungen mehrfach und bereits im letzten Jahr finanzielle Hilfe bei Einführung das BIM zugesagt. Auf eine Konkretisierung der Zusagen wartet die Branche aber bis heute. Deswegen wurden bereits Investitionen verschoben. Althusmanns Zusagen waren im Landtag bislang unbekannt. Sie kamen jüngst im Wirtschaftsausschuss bei einer Anhörung zum SPD-CDU-Antrag durch einen Vertreter der Architektenkammer ans Licht. Nun soll sich der Minister vor dem Ausschuss dazu erklären, fordert der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag Stefan Henze.

Am Freitag, 7. Juni, wird der Ausschuss darüber abstimmen, ob der Minister und sein Staatssekretär vorgeladen werden. Für Stefan Henze steht fest: „Besonders die kleineren und mittleren Bauplanungs- und Ausführungsbetriebe müssen materiell unterstützt werden, um sie im Wettbewerb zu halten oder um sie dorthin bringen. Es geht hier um Know-how und Arbeitsplätze.“

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