Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 10.05.2019

Es sind erschreckende Zahlen, die die Landesregierung auf eine AfD-Anfrage (Drs. 18/3695) bekannt gibt: Mittlerweile leben 880 Salafisten in Niedersachsen (Stand 2018). Im Jahre 2015 waren es erst 520 Islamisten. „Das ist eine Steigerung von knapp 70 Prozent innerhalb von nur drei Jahren. Sie zeigt, wie dynamisch diese für unsere Demokratie bedrohliche Szene wächst“, sagt Jens Ahrends, AfD-Abgeordneter und innenpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion aus der Gemeinde Edewecht. Die Aktivitäten der Salafisten seien dabei „landesweit, unter anderem in Moscheen, festzustellen“, heißt es in der Antwort der Landesregierung auf die AfD-Anfrage.

Aus der Antwort geht zudem hervor, dass rund 40 Prozent der in Niedersachsen lebenden Salafisten eine ausschließlich ausländische Staatsangehörigkeit hätten. „Hier muss die Landesregierung unter Federführung des Innenministeriums ansetzen und diese Personen, wo immer rechtlich möglich, aus Niedersachsen in ihre Herkunftsländer zurückführen“, so Ahrends. Denn dadurch könne wirkungsvoll verhindert werden, dass sich der Salafismus in Niedersachsen immer weiter ausbreite.

„Es besteht dringender Handlungsbedarf, denn vor allem Jugendliche und junge Erwachsene sind für islamistische Propaganda empfänglich. Und es muss unbedingt verhindert werden, dass immer mehr junge Menschen in die Fänge dieser Leute geraten“, betont der AfD-Abgeordnete.

Für Rückfragen steht Ihnen unser Pressesprecher unter 0176/12300337 bzw. 0511/3030-3525 oder frank.horns@lt.niedersachsen.de zur Verfügung.

V.i.S.d.P.: Jens Ahrends, MdL, Hannah-Ahrend-Platz 1; 30159 Hannover