Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 25.04.2019

Es sind erschreckende Zahlen, die das Niedersächsische Innenministerium kürzlich vorgelegt hat: Im Jahr 2018 wurden in Niedersachsen genau 3754 Angriffe mit Stichwaffen gezählt. Das sind mehr als zehn Fälle pro Tag – oder rund alle zwei Stunden passiert ein solcher Angriff in Niedersachsen. Dabei kamen 2018 insgesamt sieben Personen ums Leben, zudem gab es 135 Schwer- und 963 Leichtverletzte. „Dies sind eindeutige Zahlen, die klar belegen, dass wir im Bereich der Messerangriffe dringend etwas unternehmen müssen, um unsere Bürger vor dieser Form der Gewalt zu schützen“, betont Jens Ahrends, AfD-Abgeordneter und innenpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion. Mittlerweile sei die Bewaffnung mit Messern in „Niedersachsen bei vielen Menschen, vor allem jüngeren, leider schrecklicher Alltag“. Und das mache vielen Bürgern zurecht Angst.

Dementsprechend unterstützt die AfD-Landtagsfraktion den Plan von Innenminister Boris Pistorius, mit  einer Bundesratsinitiative zur Änderung des Waffenrechts dafür zu sorgen, dass die Länder im Einvernehmen mit den Städten und Gemeinden künftig leichter Waffenverbotszonen einrichten können. „Dabei ist es besonders wichtig, dass das Waffenverbot dann auch umfassend von der Polizei und den Ordnungsämtern kontrolliert wird und es bei Nichteinhaltung entsprechend hohe Strafen gibt. Denn nur dann wird sich wirklich etwas ändern“, meint der AfD-Parlamentarier. Die AfD-Fraktion warte nun auf die entsprechende Bundesratsinitiative des Landes, so Ahrends.

V.i.S.d.P.: Jens Ahrends (MdL), Hannah-Ahrend-Platz 1; 30159 Hannover