Pressemitteilung AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 28.02.2019

AfD sieht Notwendigkeit für gesundheitliche Aufklärung zur wieder gehäuft auftretenden Krankheit Scabies (Krätze)

Aufgrund der steigenden Zahlen von Scabies (Krätze) in Niedersachsen rückte die AfD-Fraktion mit einem Entschließungsantrag die eigentlich bereits in Deutschland ausgestorbene Krankheit wieder in den Fokus der Öffentlichkeit.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) stellte fest, dass auch die Migrationsbewegungen ein Grund sind, weswegen es zu einer Häufung an Ausbrüchen dieser Krankheit kommt. So unangenehm dies auch ist, muss es darum eine Beschäftigung mit diesem gesundheitspolitischen Themenfeld geben. Länger als notwendig muss man sich jedoch nicht den Ursachen der neuen Scabies-Fälle zuwenden.
„Wichtig ist jetzt, dass gehandelt wird. Das heißt: Die Bevölkerung aufklären und damit zu ihrem Schutz beitragen!“, kommentiert Stephan Bothe, der Gesundheitspolitische Sprecher der Fraktion, die Situation.

In dem Entschließungsantrag der AfD-Fraktion wird die Niedersächsische Landesregierung aufgefordert, eine Informationsbroschüre u.a. für Kitas, Schulen und Pflegeheime bereitzustellen. Sie soll aufklären über Symptome, Ursachen und notwendige Gegenmaßnahmen. Außerdem sollen die Kreisjugendämter dazu verpflichtet werden, Ausbrüche der Krankheit in ihrem jeweiligen Verantwortungsgebiet dem Landesgesundheitsamt zu melden. Drittens soll die Landesregierung durch den Antrag aufgefordert werden, sich im Zuge einer Bundesratsinitiative dafür einzusetzen, dass Scabies/Krätze gemäß §§6 und 7 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) meldepflichtig wird.

V.i.S.d.P.: Stephan Bothe (MdL), Hannah-Arendt-Platz 1; 30159 Hannover