– Pressemitteilung AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 01.02.2019 –

Nach den beklagenswerten Missbrauchsvorfällen im Weserbergland, bei denen im Zuge von über 1000 Taten mindestens 23 Kinder missbraucht worden sein sollen, fordert der sozialpolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, Stephan Bothe, Reformen bei den niedersächsischen Kreisjugendämtern. Stephan Bothe gibt dazu an: „Es ist wie ein ewiger Zankapfel zwischen den Kreisen und dem Land, wer wo welche Verantwortung trägt. Klar ist, die Kreisjugendämter tragen für die in ihrer Obhut stehenden Pflegekinder die Verantwortung. Es ist aber auch Fakt, dass sie aufgrund der personellen und fachlichen Ausstattung mit dieser Verantwortung immer wieder überfordert sind. Hier darf sich die Landesregierung nicht einfach ducken und wegschauen!“. Stephan Bothe fordert ein Maßnahmenpaket zur Stärkung der Kreisjugendämter. „Besonders empörend und skandalös ist es, dass die Polizei bereits im Jahr 2016 von zwei Zeugen entsprechende Hinweise auf den nun Hauptbeschuldigten erhielt und offenbar untätig blieb. Damit hat sie sich indirekt mitschuldig an dem unermesslichen Leid der Kinder gemacht!“. Stephan Bothe sagt weiter: „Wir brauchen endlich klare Zahlen und Fakten, damit wir erfahren, wo genau die Probleme liegen. Bisher gab es aber nur gegenläufige Studien und Berichte, wie genau die Personalsituation sich darstellt. Was wir brauchen, ist echtes Qualitätsmanagement und nachhaltige Lösungen. Hierzu werden wir im Niedersächsischen Landtag Anfragen und weitere parlamentarische Initiativen in den nächsten Wochen und Monaten initiieren.“