Wir müssen unseren Bauern den Rücken stärken

– Pressemitteilung AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 03.12.2018 –

Die Lage für junge Landwirte ist in den letzten Jahren so erdrückend geworden, dass viele auf der Suche nach Einkommensalternativen sind. Auf dem Treffen der Niedersächsischen Landjugend stand deshalb die Frage im Raum: Wie können Landwirte neue Geschäftsfelder entdecken? Rund 200 Gäste aus Politik und Landwirtschaft schauten sich vier Beispiele junger Landwirte an, die neue Geschäftsmodelle entwickelt haben. Natürlich spricht nichts dagegen, sich weitere „Standbeine“ zu schaffen, aber es ist schlichtweg falsch, wenn Landwirte nicht mehr von ihren eigenen Erzeugnissen leben können. Die originäre Aufgabe von Landwirten ist es, die Bevölkerung mit Lebensmitteln zu versorgen. Was sind die Ursachen dafür, dass es oftmals nicht mehr auskömmlich ist? Die zu niedrigen Preise für Agrarprodukte spielen ebenso eine Rolle wie die Übermacht der Handelskonzerne und ein enormer Preisdruck. „Seit Jahren wird zugelassen, dass das Berufsbild des Landwirtes auf Grund von Desinformation und „rot-grüner Ökopolitik“ in der Wahrnehmung der Bevölkerung nicht positiv bewertet wird“, sagt Dana Guth. In der stattfindenden Podiumsdiskussion wurde schnell klar, dass die AfD als einzige Partei sich für eine Stärkung der nationalen Interessen und Entscheidungsbefugnisse unserer Landwirte ausspricht. Die vollkommen realitätsfremde „EU-Bevormundung“ muss eingedämmt werden. „Niedersachsen ist das wichtigste Bundesland für Agrarerzeugnisse in Deutschland. Niedersachsen als Agrarland Nummer eins muss wesentlich stärker wieder in den Fokus rücken, damit (junge) Landwirte die Chance haben, mit ihren Betrieben zu überleben“, so Guth.