Am Wochenende wurde ein 28-Jähriger in der Göttinger Innenstadt ermordet. Mittlerweile hat die Polizei vier 19-Jährige festgenommen. Bei den vier Jugendlichen soll es sich um deutsche Staatsbürger mit Migrationshintergrund handeln.

– Pressemitteilung AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 03.12.2018 –

Der junge Mann wurde am Sonnabend in Göttingens Innenstadt von Passanten gefunden. Erst die Sanitäter bemerkten im Krankenwagen seine schweren Verletzungen. Die Ärzte konnten sein Leben jedoch nicht mehr retten. Er verstarb kurze Zeit darauf im Krankenhaus. „Die AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag spricht den Angehörigen des Opfers ihr Beileid und Mitgefühl aus“, sagt die Fraktionsvorsitzende Dana Guth. Die Polizei nahm wenig später vier 19-Jährige fest, die als tatverdächtig gelten. Anwohner wollen, nach verschiedenen Medienberichten, einen Streit gehört haben. Tathergang und Motiv sind aber weiterhin unklar. Offenbar handelt sich bei den Tatverdächtigen um deutsche Staatsbürger mit Migrationshintergrund. Drei Tatverdächtige sollen im Laufe des heutigen Nachmittages auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht Göttingen vorgeführt werden. Die Drei haben bis jetzt keine Aussage gemacht. „Die Arbeit der im Zentralen Kriminaldienst zur Klärung des Gewaltverbrechens eingerichteten Mordkommission (MoKo) ‚Garten‘ geht unterdes mit Hochdruck weiter. Für die komplexen Ermittlungen wurde die Zahl der Beamten inzwischen von fünfzehn auf 20 erhöht“, heißt es von der Polizei Göttingen. Die AfD begrüßt die Aufstockung der Beamten. „Es ist im Sinne der Angehörigen des Opfers jetzt schnell zu handeln, den Fall lückenlos aufzuklären und die Täter vor ein Gericht zu bringen“, sagt Dana Guth.