Die Zahl islamistisch motivierter Gewalt- und Straftaten wächst. Die Forschung sieht Handlungsbedarf. „Wir müssen fundierte Methoden entwickeln, um islamistische, dschihadistische oder salafistische Überzeugungen zu erkennen und Präventionsmaßnahmen zu entwickeln“, sagt der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Harm Rykena.

– Pressemitteilung AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 13.11.2018 –

Dr. Preuschaft (Unterrichtung des Kulturausschusses am 08. März 2018) führte auf Nachfrage von Harm Rykena aus, dass es einen „dringenden wissenschaftlichen Handlungsbedarf“ zur Entwicklung geeigneter Methoden gebe, um die Bereiche Islamismus und Salafismus zu untersuchen. Zur gleichen Einschätzung kam der wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages in seiner Dokumentation: „Gewaltbereite salafistische Jugendliche“. „Ich spreche hier von einem blinden Fleck in der Wissenschaft“, so Harm Rykena. „Phänomenen wie dem Islamismus, dem Dschihadismus und dem Salafismus kann nur begegnet werden, wenn wir die Forderungen der Forschung ernst nehmen. Die Landesregierung ist aufgefordert, die Forschung dabei zu unterstützen, wissenschaftliche Methoden zu entwickeln, welche diesem Phänomen gerecht werden. Nur so können wir wirksame Präventivmaßnahmen entwickeln.“