AfD übt Kritik am Leitfaden gegen Sturmtiefs des Wirtschaftsministeriums. Stefan Henze MdL: „Sicherheitsaspekte müssen wieder stärker in den Vordergrund rücken.“

-Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 11.09.2018-

Die Blätter fallen von den Bäumen, der Himmel wird grau, der Herbst kommt – und mit ihm die Unwetter.1600 Zugausfälle gab es von Anfang 2018 bis jetzt in Deutschland. Ursache waren u.a. drei Sturmtiefs, die Bäume ausgerissen haben und so ganze Streckenabschnitte unbefahrbar gemacht haben. In diesem Jahr fielen allein bei der S-Bahn Hannover 240.000-Zug-Kilometer aus, bedingt durch Baustellen, technische Probleme und Sturmschäden. „Ausfälle und Verspätungen von Zügen in dieser Größenordnung sind für die Bürger nicht hinnehmbar und für jede wirtschaftsstarke Region eine Belastung“, sagt der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion Stefan Henze. Am Leitfaden gegen künftige Sturmtiefs, welches vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium ausgeht, übt Henze deutliche Kritik: „Schlimmer als jeder Bahnausfall ist doch, dass umstürzende Bäume im Schienenverkehr zu einer Gefahr werden können, die in der Regel verheerende Konsequenzen hat. Ich möchte nicht erleben, dass ein Personenzug gegen einen umgefallenen Baumstamm rast.“ Die AfD-Fraktion fordert das Wirtschaftsministerium und die Bahn dazu auf, Fahrgastschutz und Sicherheitsaspekte an der Schiene wieder deutlich stärker in den Vordergrund zu rücken. „Bei Privatgrundstücken ist ein Eingriff natürlich schwierig. Hier muss eine Abwägung erfolgen, die aber klar zum Ziel hat, die Bürger im Nahverkehr zu schützen.“