Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 28.08.2018

AfD spricht sich gegen links-grüne Ideologisierung des FC Landtags aus. „Der Verweis auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung und der Niedersächsischen Verfassung sollten ausreichend sein, um gemeinsam Fußball zu spielen“, sagt Harm Rykena (MdL).

Die AfD-Abgeordneten Harm Rykena und Stephan Bothe sowie ein Referent der AfD-Fraktion haben sich in den FC Landtag eingeschrieben, um Fußball zu spielen und andere fußballbegeisterte Personen aus dem Arbeitsalltag kennenlernen – stattdessen wurden sie mit der linksgrünen Ideologisierung des Sports konfrontiert. Am 24.08.2018 wurde auf der Mitgliederversammlung des FC Landtags eine Abstimmung bezüglich einer sog. „gemeinsamen Erklärung“ durchgeführt. „Die Unterschrift wurde zur unumgänglichen Voraussetzung gemacht, um an den Spielen des FC Landtages teilnehmen zu können“, bestätigt der AfD-Abgeordnete Harm Rykena. In anderen Parlamenten wie in NRW beispielsweise gebe es so etwas nicht.

Die erst kürzlich (nachdem AfD-Abgeordnete Interesse bekundet hatten, beim FC Landtag mitzuspielen) eingeführte „Erklärung“ enthält schwammige Begriffe wie beispielsweise „Vielfalt“, welche „auf und abseits des Platzes“ gefördert werden soll. „Für uns ist Vielfalt an sich nicht förderwürdig. Sie steht stellvertretend für Multikulturalismus und Gender. Eine Loyalitätsbekundung gegenüber einer solchen Vielfalt lehnen wir strikt ab“, erklärt Rykena und fügt hinzu: „Der Verweis auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung und der Niedersächsischen Verfassung sollten völlig ausreichend sein, um gemeinsam Fußball zu spielen“. Im unstrittigen Teil der verabschiedeten Erklärung heißt es: „Der FC Landtag Niedersachsen vertritt überparteilich und interfraktionell die Werte der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und der Niedersächsischen Verfassung.“ Für Rykena hat der FC Landtag demnach die Funktion das gesamte politische Spektrum des Niedersächsischen Parlaments zu repräsentieren und nicht nur einen Teil. Er ergänzt: „Wenn die anderen Parteien das so nicht sehen wollen, dann sollten sie sich lieber FC Altparteien im Niedersächsischen Landtag nennen.“

V.i.S.d.P.: Harm Rykena (MdL), Hannah-Arendt-Platz 1; 30159 Hannover