Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 04.06.2018

Sterberate im Klinikum Oldenburg bei Bauchspeicheldrüsen-OPs

Die AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag fordert lückenlose Aufklärung – Das Vertrauen der Patienten muss wiederhergestellt werden

Im Klinikum Oldenburg liegt die Sterberate bei Bauchspeicheldrüsen-OPs bei 30 Prozent. Selbst eigene Ärzte sollen Patienten geraten haben, sich nicht im Klinikum Oldenburg an der Bauchspeicheldrüse operieren zu lassen. Ein Experte benennt gegenüber dem NDR eine „Sterbe- und Komplikationsrate von 16 bis 19 Prozent.“ In Eppendorf, einer ausgewiesenen Fachklinik, soll die Sterberate zwischen 4 und 8 Prozent liegen. „Ich bin erschüttert über die Vorfälle im Klinikum Oldenburg“, sagt die Fraktionsvorsitzende der AfD im Niedersächsischen Landtag Dana Guth (MdL).

„Wir benötigen jetzt dringend eine lückenlose Aufklärung. Warum durfte der entsprechende Arzt noch operieren? Warum wurden Warnungen und Hinweise nicht beachtet? Warum wird ohne entsprechende Qualifikation operiert?“, sagte Guth (MdL) gegenüber NDR1.

Es müsse geprüft werden, was die Leitung der Klinik wusste und wie lange ihr die hohe Sterberate bei Bauchspeicheldrüsen-OPs bekannt gewesen sei. „Nur eine Neubesetzung des entsprechenden Personals kann das Vertrauen der Menschen zum Klinikum Oldenburg wiederherstellen“, so Guth (MdL)

V.i.S.d.P.: Dana Guth (MdL), Hannah-Ahrend-Platz 1; 30159 Hannover