Der AfD-Abgeordneter Jens Ahrends: „Asylverfahren außerhalb von Europa durchführen“

-Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 17.05.2018 –

Die AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag weist auf die möglichen Sicherheitsrisiken der sog. Ankerzentren für Asylbewerber hin, die von der schwarzroten Bundesregierung und Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) geplant werden. „Wie sollen diese Ankerzentren mit bis zu 1500 Bewohnern eigentlich bewacht werden?“, fragte Jens Ahrends, AfD-Landtagsabgeordneter und innenpolitischer Sprecher der Fraktion. Man habe ja bereits in Ellwangen gesehen, dass 200 Polizisten benötigt worden seien, um 150 Asylbewerber unter Kontrolle zu bekommen. „Der Kräfteeinsatz der Sicherheitsbehörden ist im Fall der Ankerzentren momentan nicht abschätzbar“. Zudem seien zahlreiche weitere Punkte bei den geplanten Ankerzentren noch ungeklärt, so die Fragen der Verfahrensdauer und einer möglichen Residenzpflicht. Die AfD-Fraktionen in Niedersachsen und im Bund plädieren daher für einen anderen Weg in der deutschen und europäischen Asylpolitik. „Deshalb erneuern wir hier noch einmal unseren Vorschlag, Asylzentren außerhalb der EU, z.B. in Afrika, einzurichten, um dort den Asylanspruch eines Menschen zu prüfen“, so Jens Ahrends (MdL). Dieses Konzept sei bereits vom damaligen SPDBundesinnenminister Otto Schily im Jahre 2004 vorgeschlagen worden. „Und Schily hatte recht: Bei der Ablehnung eines Asylantrags ergeben sich so keine massiven Abschiebeprobleme, und wir sparen viele Millionen Euro an Kosten“, begründet der AfD-Abgeordnete seinen Vorschlag. Für die AfD sei dies „der einzig gangbare Weg für unser Land“