Der bildungspolitische Sprecher der AfD im niedersächsischen Landtag hält den Gesetzesentwurf der SPD-geführten Regierung für „misslungen“. Der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Harm Rykena (MdL), hält den Kurs der SPD-geführten Regierung für misslungen und finanziell nicht tragbar. Das Entscheidende an diesem Gesetzesentwurf fehlt nämlich auch weiterhin: „Wesentliche Fragen wie die Finanzierung der Personalkosten, der Vertretungskräfte oder des Härtefallfonds sind ungeklärt.“

Bereits jetzt gibt es zu wenig Erzieher. Der in den Landtag eingebrachte Gesetzesentwurf sieht außerdem erhebliche bürokratische Mehrbelastungen vor: So wird beispielsweise eine „Dokumentationspflicht“ vorgeschrieben, welche die Entwicklung jedes einzelnen Kindes verfolgen soll. „Man will ein System auf die Kita ausweiten, welches schon an der Schule für viel Unmut bei den Lehrern sorgt.“

Zusätzlich schreibt der Entwurf die Entwicklung eines pädagogischen Konzeptes vor, das laufend fortgeschrieben werden muss. Erst danach können die Träger die Gelder für die Sprachförderung beantragen. Harm Rykena (MdL) befürchtet: „Am Ende werden die Erzieher zu Bürokraten gemacht. Sie werden mehr Zeit mit der Bearbeitung von Dokumenten und der Entwicklung von pädagogischen Konzepten verbringen, anstatt ihre Zeit dem Kind direkt zu widmen. Wir lehnen das ab, besonders vor dem Hintergrund des Personalmangels in Kindergärten.“

Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag vom 18.04.2018

V.i.S.d.P.: Harm Rykena (MdL), Hannah-Arendt-Platz 1; 30159 Hannover