Messerattacken in Hannover: „furchtbarer und feiger Angriff!“
AfD fordert lückenlose Aufklärung der Fälle

Bei einem Messerangriff am 24.03.2018 wurde in Großburgwedel eine 24-jährige Frau lebensgefährlich verletzt. Der mutmaßliche Täter griff die junge Frau mit einem Messer an. Sie soll zuvor versucht haben, einen Streit zu schlichten. Die Frau musste am Sonnabend notoperiert werden. Trotzdem schwebt sie weiterhin in Lebensgefahr. „Unser Mitgefühl gilt der Verletzten und ihrer Familie. Wir hoffen darauf, dass sie diesen furchtbaren und feigen Angriff überlebt“, sagt Dana Guth, die Fraktionsvorsitzende der AfD im niedersächsischen Landtag.

Bei dem mutmaßlichen Täter soll es sich um einen syrischen Flüchtling handeln, der 17 Jahre alt ist und sich derzeit in Untersuchungshaft befindet. – Er hat bisher keine Aussage gemacht. In der Vergangenheit gab es immer wieder Fälle von Flüchtlingen, die ihr wirkliches Alter verschweigen. „Wir fordern eine lückenlose Aufklärung“, sagt Dana Guth (MdL), „auch das Alter des mutmaßlichen Täters muss genau bestimmt werden.“ Davon hängt nämlich ab, welches Strafmaß ein Richter ansetzen kann. Die Staatsanwaltschaft sieht derzeit jedoch keine Veranlassung, dass Alter zu prüfen: „Im Moment spricht alles dafür, dass das angegebene Alter den Tatsachen entspricht“, sagt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Hannover.

Ebenfalls am 24.03.2018 wurde eine weitere Person schwer verletzt. An der Brüderstraße soll ein 18-Jähriger geschlagen und durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt worden sei. Durch eine Notoperation konnte sein Zustand stabilisiert werden. Die Hintergründe der Tat sind unklar. Die Tatverdächtigen sollen „südländisch wirken“, wie es in der Beschreibung der Polizei heißt. Die sofort eingeleitete Fahndung verlief erfolglos. Einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen hält die Staatsanwaltschaft Hannover für „unwahrscheinlich“.

„Diese Fälle machen wieder einmal deutlich: Es gibt offenbar keine Sicherheit mehr in diesem Land, die Bürger vor Messerattacken schützen könnte. Wir fordern eine lückenlose Aufklärung, auch darüber ob die die mutmaßlichen Täter sich illegal in Deutschland aufhalten“, sagt Dana Guth (MdL).

V.i.S.d.P.: Dana Guth (MdL), Hannah-Ahrend-Platz 1; 30159 Hannover