Pressemitteilung vom 22.02.2018

Jeder unbegleitete minderjährige Flüchtling (UMF) kostet den Steuerzahler rund 5.000 Euro im Monat. In Bayern gibt es Pläne, die Kosten zu reduzieren. Der Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen sieht dadurch offenbar seine wirtschaftlichen Interessen in Gefahr und kritisiert die Kürzungspläne aus Bayern. „Das verwundert mich nicht“, sagt der AfD-Landtagsabgeordnete Stephan Bothe. „Der Paritätische Wohlfahrtsverband ist ein großer Profiteur der Flüchtlingskrise.“ Verdient wird auch an den unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UMF), die beispielsweise soziale und therapeutische Leistungen erhalten.

Der Verband finanziert seine hohen Aufwendungen über kirchliche Zuschüsse, Stiftungsmittel, Mitgliedsbeiträge, Spenden, aber auch über Steuergelder. Diese kommen sowohl aus dem Bund als auch aus den Ländern und Kommunen. Die bayerischen Kürzungspläne könnten auch Auswirkungen auf Niedersachsen haben. Dann könnten Steuergelder für den Paritätischen Wohlfahrtsverband Niedersachsen ausbleiben. „Ich glaube, dass hier nicht die Flüchtlingsbetreuung, sondern die eigenen Pfründe im Vordergrund stehen“, sagt Stephan Bothe (MdL) zur Motivation des Verbandes.

V.i.S.d.P.: Stephan Bothe (MdL), Hannah-Ahrend-Platz 1; 30159 Hannover